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Der Freischütz (Oper)

am 3. Februar 2009

Der Freischütz ist eine romantische Oper, die in drei Aufzügen aufgeführt wird, wurde am 18. Juni 1821 in Königlichen Schauspielhaus Berlin uraufgeführt. Das Libretto – also der Text – der Oper wurde von Johann Friedrich Kind geschrieben.

Der erste Akt des Stückes beginnt beim Schützenfest des Dorfes, bei dem Bauer Kilian als Gewinner gefeiert wird. Dagegen erfährt der Jäger Max als eigentlicher Profi-Schütze großen Spott der Gemeinschaft. Max als Bräutigam der Tochter Kunos soll aber am Folgetag als erfolgreicher Bräutigam einen Probeschuss abfeuern. Aus dem Gefolge Kunos bietet ihm nun Kaspar an, einen Probeschuss aus dessen Gewehr auf den Adler zu zielen – erfolgreich. Diese soll nach Kaspars Informationen eine Feuerkugel gewesen sein, die nun in der folgenden Nacht in der Wolfsschlucht neu gegossen werden muss. Gegen ein Menschenopfer hat Kaspar seine Seele dem Teufel verschrieben – gegen eine alles treffende Kugel.

Der zweite Akt beginnt mit Ännchen, die im Försterhaus ein Portrait des Urgroßvaters aufzuhängen versucht – das stürzt von der Wand, was als Anzeichen für das Unglück Max´ gewertet wird. In der Wolfsschlucht ist Kaspar währenddessen schon vor Ort und bietet Max dem Teufel als Opfer für die Kugel, die Agathe – Max Braut – treffen soll, an.

Im dritten Akt bereitet sich Max nun auf den Probeschuss vor, wobei Kaspar sorgfältig darauf achtet, dass lediglich sechs Kugeln verbraucht werden, die siebte als Teufelskugel erhalten bleibt. Zur gleichen Zeit findet Ännchen in ihrem Zimmer anstelle ihre Brautkranzes einen Totenkranz in der Schachtel. Max tätigt den Schuss – Ännchen bricht scheinbar getroffen zusammen, aber die siebte Kugel wurde umgelenkt und tötet jemand anderen. Der Fürst stellt fest, dass Max in dieses Kugelgießen verflochten war, was die Bedeutung des Probeschusses für einen Bräutigam generell in frage stellt. Und so darf Max Ännchen trotz übler Verwicklungen heiraten.